Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
ENTWURF (Testbetrieb): Anbieter, Anschrift, Registerdaten und USt-IdNr. sind bestätigt. Noch offen sind die steuerliche Prüfung (Steuersatz/Rechnungsstellung), die Entscheidung zur Verbraucherschlichtung nach VSBG, die Prüfung des dauerhaften Datenträgers sowie die anwaltliche Prüfung dieser Texte. MORGENNULL ist bis dahin nicht für den Produktivbetrieb freigegeben.
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese AGB gelten für die Nutzung der Plattform MORGENNULL und für den Kauf der bezahlten 30-Tage-Sichtbarkeit. Vertragspartner ist Luchs Schadensanierung GmbH, Bayrische Str. 61, 44339 Dortmund (Angaben im Entwurfsstand, siehe Impressum). Die kostenlose Nutzung der Plattform steht allen offen. Die bezahlte 30-Tage-Sichtbarkeit wird derzeit ausschließlich an Unternehmer:innen (gewerblich oder selbstständig beruflich tätig) mit Rechnungsanschrift in Deutschland verkauft. Neue Bestellungen als Verbraucher:in sind aktuell nicht möglich.
§ 2 Leistungsbeschreibung — zwei getrennte Bereiche
a) TRENDING · 24H (kostenlos, organisch). Einträge werden nach echten, eindeutigen Aktionen der letzten 24 Stunden geordnet: Profilaufruf 1 Punkt, Klick zur Zielseite 3 Punkte. Es gibt keinen Mitternachts-Reset; das Fenster rolliert fortlaufend. Eine Platzierung im TRENDING kann nicht gekauft werden. Zahlungen haben keinerlei Einfluss auf TRENDING-Punkte oder TRENDING-Reihenfolge.
b) 30 TAGE (bezahlte Sichtbarkeit). Gegen Zahlung wird ein Eintrag für exakt 30 Tage (720 Stunden) ab Aktivierung in der gesonderten, deutlich als bezahlt gekennzeichneten Liste angezeigt. Die Reihenfolge dieser Liste richtet sich nach der Summe der im laufenden Zyklus bestätigten Zahlungen (Basis plus Boosts).
Die bezahlte 30-Tage-Sichtbarkeit wirkt ausschließlich auf der bezahlten Fläche. Sie hat keinen Einfluss auf das organische TRENDING-Ranking der letzten 24 Stunden.
§ 3 Preise
Der Start eines 30-Tage-Zyklus kostet einmalig 29,00 € (Gesamtpreis inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer). Während ein Zyklus läuft, kann die Sichtbarkeit durch Boosts ab 5,00 € (Gesamtpreis inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer) in ganzen Euro-Beträgen erhöht werden. Alle angegebenen Preise sind Gesamtpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Einmalzahlung. Es entsteht kein Abonnement und keine automatische Verlängerung. Die bezahlte Sichtbarkeit endet nach 30 Tagen (720 Stunden) automatisch.
Ein Boost wirkt nur bis zum Ende des bereits laufenden 30-Tage-Zyklus und verlängert die Laufzeit nicht. Ein neuer Zyklus startet immer wieder mit der Basis von 29,00 €; frühere Boosts werden nicht übertragen.
§ 4 Kein Erfolgsversprechen
Ein bestimmter Platz wird nicht geschuldet. Andere Nutzerinnen und Nutzer können jederzeit nachlegen, wodurch sich die Reihenfolge ändern kann.
Geschuldet ist ausschließlich die Anzeige in der bezahlten Liste für die Laufzeit des Zyklus, nicht ein bestimmter Platz, eine bestimmte Reichweite oder ein bestimmter geschäftlicher Erfolg.
§ 5 Vertragsschluss und Zahlung
Vor jedem Kauf werden Käuferart, Leistung, Gesamtpreis und die maßgeblichen Vertragsunterlagen zusammengefasst; die Bestellung erfolgt über eine eindeutig mit Zahlungspflicht gekennzeichnete Schaltfläche. Die Zahlung wird über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. Die Sichtbarkeit wird erst aktiv, wenn der Zahlungsdienstleister die Zahlung bestätigt hat. Die Rückkehr von der Bezahlseite allein aktiviert nichts. Nach bestätigter Zahlung wird eine Vertragsbestätigung mit den wesentlichen Vertragsdaten zum Download bereitgestellt.
§ 6 Widerrufsrecht (Verbraucherverträge)
Die Widerrufsbelehrung und die elektronische Widerrufsfunktion bleiben unverändert erreichbar. Sie gelten für bereits geschlossene Verbraucherverträge; auf neue, rein gewerbliche Bestellungen ist das gesetzliche Verbraucherwiderrufsrecht nicht anwendbar.
Für Verbraucherverträge gilt: Verbraucher:innen steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung. Der Widerruf kann jederzeit auch über die dauerhaft erreichbare elektronische Widerrufsfunktion unter /vertrag-widerrufen erklärt werden. Wird auf ausdrücklichen Wunsch mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen, kann im Widerrufsfall anteiliger Wertersatz anfallen; das Widerrufsrecht erlischt unter den gesetzlichen Voraussetzungen erst mit vollständiger Erbringung der Leistung.
§ 7 Inhalte, Rechte und Pflichten
Eingereicht werden dürfen nur Einträge, zu deren Bewerbung die einreichende Person berechtigt ist. Mit der Einreichung wird MORGENNULL das einfache Recht eingeräumt, Titel, Beschreibung, Bild und Ziel-Link zur Darstellung auf der Plattform (einschließlich Vorschaubildern/Share-Karten) zu nutzen. Unzulässig sind insbesondere rechtswidrige, irreführende, gegen Schutzrechte verstoßende sowie nicht autorisierte Inhalte und jede Form der Manipulation des Rankings (z. B. automatisierte Aktionen).
§ 8 Moderation, Sperrung, Meldungen
MORGENNULL kann Einträge bei Rechtsverstößen oder Verstößen gegen diese AGB sperren oder entfernen. Meldungen Dritter werden über die Melde-Funktion entgegengenommen, mit Empfangsnummer bestätigt und begründet entschieden; die betroffene Eintragsinhaberin bzw. der Eintragsinhaber kann die Entscheidung einsehen. Bestätigte Zahlungen für einen gesperrten Eintrag werden nicht automatisch erstattet, wenn die Sperrung auf einem Verstoß beruht; gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 9 Verfügbarkeit
MORGENNULL wird mit angemessener Sorgfalt betrieben; eine ununterbrochene Verfügbarkeit wird nicht geschuldet. Wartungen und Störungen können die Erreichbarkeit vorübergehend einschränken. Fällt die Plattform während eines bezahlten Zyklus für erhebliche Zeit aus, bleiben die gesetzlichen Gewährleistungsrechte unberührt.
§ 10 Haftung
MORGENNULL haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet MORGENNULL nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbraucher:innen gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.